Partnersuche landsberg am lech

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  • partnersuche wasserburg am inn
  • Hallo Frau Dr. Widmer,
    Liebe Alleinerziehende,

    hier wurde schon länger nichts mehr geschrieben, ich versuche es aber dennoch.

    Zunächst möchte ich als Mann sagen, dass ich in meinem Leben einige alleinerziehende Mütter kennengelernt habe. Die Kraft und die Ausdauer, die Alleinerziehende Tag für Tag aufbringen beeindrucken mich zutiefst.

    In bin etwas schüchtern und nicht unbedingt ein wie einen neuen partner kennenlernen Partylöwe und hatte es daher immer schwer Frauen kennenzulernen. Dazu kam, dass die Verhältnisse in meinem Elternhaus in Erziehungsratgebern bestenfalls im Kapitel „Wie man es nicht machen sollte“ erwähnt werden. Meine Jugend und Zeit als junger Erwachsener war ein Musterbeispiel dafür, dass wer generalisiert sich selbst den größten Schaden zufügt.

    Zum Thema: Jetzt bin ich fast 40, Single und ein totaler Familienmensch. Ich war schon immer ein Familienmensch, aber je älter ich wurde, desto stärker wurde meine familiäre Ader. Leider habe ich bisher nicht die Gelegenheit gehabt eine Familie partnersuche wasserburg am inn zu gründen. Mittlerweile ist meine Schwester verheiratet und hat zwei tolle Kinder, die meisten meiner Freunde haben Familien und meine Kolleginnen und Kollegen, die meisten jünger als ich, sind fast alle verheiratet und viele haben bereits Familien. Mittlerweile wünsche ich mir so sehr Kinder, ich bin den Tränen nahe, wenn ich Kinder spielen sehe oder lachen höre. Zum Punkt 2. „Wer will mich denn mit Kind bzw. Kindern?“ kann ich nur sagen: „Männer wie ich!“ Wenn ich die Wahl hätte zwischen einer Frau ohne Kind(er) und einer Frau mit Kind(ern), dann würde ich mich für die mit Kind(ern) entscheiden. Ich weiß, dass ich da längst nicht für alle spreche, aber ich weiß auch, dass ich längst nicht der einzige bin. Also Kopf hoch, es gibt ihn, den Mr. Right für Euch und Eure Kinder!

    Punkt 10 „Wo soll ich denn einen Mann finden?“ ist genau die Frage, die ich mir auch stelle, nur umgekehrt. Wo finde ich eine alleinerziehende Mutter? Vielleicht habe ich eine bitterböse Midlife crisis, vielleicht liegt es daran, dass ich mich kürzlich, leider unglücklich, in eine alleinerziehende Kollegin und damit auch in den Gedanken für ihren Sohn da zu sein verliebt habe. Aber generell: So viele Frauen ziehen ihre Kinder alleine groß und finden keinen Mann. So viele kinderliebe Männer, die gerne für Kinder da wären, sind einsam. Das macht mich richtig traurig.

  • Hallo @ all,
    hallo Single_Mann,

    ich habe Ihren Beitrag, im Gegensatz zu einigen meiner Geschlechtsgenossinnen, mit überwiegendem Kopfnicken gelesen. ;-)
    Zu mir kann ich sagen, dass ich keine Kinder habe, dafür einen ziemlich verantwortungsvollen Job und wenig Freizeit. Obwohl ich beruflich sehr viele Menschen kennenlerne (darunter natürlich auch Männer!) treffe ich dabei fast ausschließlich auf solche, die zumindest 1 Mal geschieden und teilweise sogar mehreren Kinder aus manchmal mehreren (gescheiterten) Beziehungen nicht nur zum Unterhalt verpflichtet sind, sondern diese auch in ihr Wochenend- und Urlaubsprogramm mit einplanen müssen/wollen. Das ist aber die einzige (freie und selbstbestimmte) Zeit, die mir wirklich bleibt und die ich gerne (egoistischerweise?) relaxed mit meinem Partner verbringen wollen würde.

    Nicht, dass ich es nicht versucht hätte! Ein Mann mit 2 Söhnen, beide 'erwachsen' (mit 23 und 33 Jahren geht man ja mal davon aus!) wovon der jüngere Sohn mit Alkohol und Drogen herumexperimentierte und ständig pleite war. Dazu kamen nächtliche Anrufe der (verständlicherweise) völlig verzweifelten Mutter. Wenn man morgens um 6:00 Uhr aufstehen muss, machen solche Anrufe, die sehr regelmäßig stattfanden, wenig Freude. Vor allem, wenn man als mitfühlender und lösungsorientierter Mensch sofort aus dem Bett hüpft und alle Notaufnahmen abtelefoniert. Dort und auf sämtlichen Polizeirevieren unserer Stadt war das 'Kind' mindestens 1 Mal die Woche zu Gast. Alleine durch diese Erlebnisse lehne ich potentielle Partner mit Kindern absolut ab! Ich möchte auch keine Anrufe von Ex-Frauen in meinem Leben, die ständig Geld und gute Ratschläge brauchen und ich möchte auch weder direkt noch indirekt einen Mann und seine Nachkommen finanzieren. Wobei mir das 'Kümmern' um eigentlich Fremde mehr zu Schaffen machte. Irgendwann ist man, glaube ich, zu alt für solche Probleme, die einem eigentlich gar nichts angehen, die man de jure auch nicht lösen darf. Man spielt lediglich Klagemauer und opfert Zeit, Kraft und nicht unerheblich Geld!
    Natürlich hätte ich gerne eine Partnerschaft, die den Namen auch verdient. Partner sind gleichwertig und sollten das, was sie fordern, auch dem anderen 'Partner' bieten können. Und daran scheitert es meistens. Verständnis ist keine Einbahnstraße und Toleranz bedeutet, dass man auch das Leben des anderen Partners und dessen Bedürfnisse und Wünsche respektieren muss.
    Ich habe für mich auf jeden Fall herausgefunden, dass ich nicht mehr 'teilen' möchte! Nicht mit Ex-Frauen, nicht mit Kindern, nicht konfrontiert werden mit irgendeiner Vergangenheit, für die ich nichts kann und mit der ich nichts zu tun habe. Der Preis ist mir zu hoch! Wenn es gegen meinen Seelenfrieden geht, geht es mir an die Substanz und die brauche ich zum Überleben!

  • Also ich finde mich in Punkt 7: Ich habe Angst, wieder verletzt zu werden. Das blockiert mich ungemein. Ich mach mich seit 3 Jahren eher unattraktiv und benehm mich bewusst wie ein Bauer, damit ich in Ruhe gelassen werde...

    Ich muss dazu sagen: ich bin ein Mann, 42 Jahre. Für mich sind Frauen mit Kind absolut attraktiv. Ich fand bei einer Frau mit Kind genau das, was ich lange, wohl mein Leben lang gesucht hatte. Dazu muss ich sagen: ich lernte sie kennen, als sie gerade im 2. Monat schwanger war, sitzengelassen usw. Ich hatte die gesamte Schwangerschaft + Geburt mit ihr durchlebt und wir waren hernach 8 Jahre zusammen. Gemeinsame Wohnung und alles Drum und Dran. Also, wir waren eine Familie. Sie hatte sich dann nach 8 Jahren apruppt getrennt. Und leider entwickelte sich dann -wie so oft- eine massive Schlammschlacht in der ganzen Familie. Wir waren auch in einer Paartherapie usw. Aber es half nichts. Sie hatte sich in den Kopf gesetzt mich aus ihrem Leben zu verbannen.

    Mit dem Kleinen, der mir natürlich ans Herz gewachsen war. Für den ich sein Papi war hatte ich hernach noch 2 1/5 Jahre wöchentlich Kontakt. Irgendwann tat sie das, was leider viele EX-Frauen machen: sie untersagte mir jeglichen Kontakt zu dem Kleinen. Da ich nicht der leibliche Vater bin, hab ich keinerlei Rechte und muss das hinnehmen.

    Gut, das war jetzt bisschen viel Vorgeschichte. Aber so kann man sich ein wenig ein Bild machen. Ich hatte unter dem Beziehungsende wahnsinnig gelitten und Depressionen in einem Ausmaß entwickelt, wie ich es vorher nicht kannte. Mein Leben brach zusammen, für Frauen ist man als Mann dann eh total unattraktiv - ich weiß... drauf angesprochen würden Frauen das nie so sagen... Die Zwangstrennung vom Kind riss mir dann noch sozusagen das Herz raus, zu einem Zeitpunkt, als ich mich stabilisiert hatte.

    Aber, auf was ich hinaus wollte:
    Ich hatte etwas vor dieser 8 jährigen Beziehung auch schon eine Beziehung mit einer Alleinerziehenden gehabt. Nur nicht so intensiv. Für mich als Mann war es schön und interessant dahingehend, dass die Frauen dann eher ihre nervige Zickigkeit, das Prinzessenhaftige, Spielchen usw. abstellen, wenn sie Mütter sind. Eine Mutter hat eben Wichtigeres im Kopf. Unser Alltag ist eh von Stress bestimmt, Arbeit usw. Ein Kind betreuen ist noch zusätzliche Aufgabe für alle beteiligten. Auf mich wirkte es immer so, als würden Frauen mit Kind ihre freie Zeit dann auch viel mehr genießen, sich auch mal fallen lassen und öffnen. Vielleicht auch mehr Wert auf praktische Dinge legen und am Partner schätzen. Nicht nur auf dem Selbstverwirklichungstripp sein usw.

    Zumindest als recht junger Mann, oder Bubimann, also so zwischen 20-30 war ich recht attraktiv, sportlich, groß usw. Ich lernte immer recht schnell eine kennen, ohne viel tun zu müssen... Aber von den Frauen aus, war das wohl immer mehr ein Zusammensein im Sinne von Sehen und gesehen werden. Von partnersuche wasserburg am inn meiner Art, meinem Wesen her war ich nie der Sunnyboy, eher an ernsthaften Themen, ernsthafter Beziehung usw. interessiert. Das fand ich nur bei Frauen in Verbindung mit Kind. Als ich mit einer schwangeren Frau zusammenging hielten mich alle Bekannten (Freunde und Freundinnen) für völlig blöde. Aber, wenn auch das Ende schlimm war, es waren sehr schöne Jahre, die besten meines Lebens und ich will es nicht missen.

    Es gibt Männer, die stehen überhaupt nicht auf Frau mit Kind. Es kann aber auch ganz anders sein.

  • Hallo Ms Petrina, hallo zusammen,

    nun habe ich die nette Dame und ihre nette Kleine wiedergetroffen.
    Ich kann natürlich die Frage von Ihnen, Ms Petrina, ob sie alleine ist, nicht mit ja oder nein beantworten. Einmal haben wir uns ganz kurz am Wochenende gesehen, wo sie auf der Strecke zum Zoo, wo wir uns bisher immer über den Weg gelaufen sind, alleine mit ihrem Mountainbike gesehen habe, offensichtlich um eine Tour zu machen. Sie ist sehr sportlich und hat vor ihrer Geburt Wettbewerbe gemacht. Einige Tage später haben wir uns dann wiedergetroffen und die Kleine saß im Fahrradanhänger. Ich sprach sie dann darauf an, dass ich sie und Ihre Tochter gerne in den Zoo und auf den Spielplatz dort, was zum Trinken gerne einladen würde. Sie gab mir dann ihre E-Mail-Adresse und über diesen Weg meldete ich mich dann nochmal bei Ihr. Vorletzte Woche schrieb sie mir:
    "Hallo Bernd

    ja klar machen wir. Wir gehen ja auch gerne in den ZooJ

    Schreiben wir uns doch nächste Woche mal und schauen wie das Wetter wird.

    Ach ja das Tierchen, ist wohl ein Stinktier, kommt sehr gut an. Es musste sogar mit in die KitaJ

    Viele Grüße,

    S

    Da ich leider dann doch nichts von ihr gehört habe, habe ich ihr vor einigen Tagen einfach noch geschrieben, dass ich wieder im Zoo war, habe ein paar Bilder mitgeschickt und dass ich hoffe, dass es ihnen beiden gut geht. Bis jetzt kam leider nichts. Es ist klar, dass es absolut müßig ist, nun anzufangen über mögliche Gründe nachzudenken, rumzuspekulieren. Bis jetzt habe ich die beiden leider auch nicht mehr auf der "Hausstrecke" getroffen. Ich laufe da ja fast jeden Tag und für sie scheint es die Strecke zu sein, wo sie auch immer läuft. Ich bin jetzt natürlich schon irgendwie traurig, habe aber einfach noch die Hoffnung, dass es das vielleicht doch noch nicht gewesen ist, dass wir uns wieder mal treffen und es vielleicht noch mal ne Chance gibt. Bei dieser Gelegenheit möchte ich Ms Petrina und auch Alexandra fragen, wie sie das einschätzen. Dafür schon mal Danke.

    Was ich auch so teilweise lese, was Ms Petrina angeprochen hat, wie manche Männer Frauen mit Kind betrachten, finde ich auch zutiefst befremdlich. Das geht so weit, dass ich mich fast schäme, zur Gattung "Mann" zu gehören.
    In der zurückliegenden Zeit habe ich jetzt sehr viel gelesen, zu gesamten Thematik, und war/bin auch auf Onlineportalen, wo Frauen mit Kind nach einem Mann suchen. Mal für zwei gleichzeitig Verantwortung zu übernehmen, das fände ich so richtig männlich und sehr sehr sinnvoll. :-)

    Viele Grüße

    Bernd

  • Hallo zusammen,

    ich bin vollkommen zufällig auf dieses Portal gestoßen und bin sehr beeindruckt, wie tiefgründig hier geschrieben wird und bitte darum, dies nicht falsch zu verstehen.
    Seit kurzem versuche ich mir klar darüber zu werden, wie Frauen, aber auch Männer "ticken", die Kinder haben, aber z. Zt. partnerlos sind, aber wieder einen Partner möchten. Ich selber bin männlich, ca. 50 Jahre und habe keine Kinder und dachte und denke, dass ich wahrscheinlich keine eigenen mehr haben werde (oder möchte). Die Partnerin hierfür gibt es in meinem Leben sowieso nicht. Bei mir ist es so, dass Gedanken an Kinder in meinem Leben bisher sehr oft eine Rolle gespielt haben, oder spielen. Vor 25 Jahren schon traf ich immer auch Frauen, die plötzlich daran dachten eine Familie zu gründen, nachdem sie mich kennengelernt hatten. Die Grundvorraussetzungen waren bei diesen Frauen jedoch oft nicht gegeben. (Alkohol- Nikotinkonsum, chaot. ungeordnetes Leben und anderes.) Freunde von mir haben natürlich überwiegend eigene Kinder, und oft wenn ich mit Freunden spreche oder gesprochen habe, sagte ich, wenn ich die Möglichkeit auf Kinder hätte, dann vielleicht mit einer Frau, die schon welche hat. Von verschiedenen Seiten her wurde mir auch schon öfter bestätigt, dass ich gut mit Kinder umgehen kann und immer wieder freue ich mich darüber, wie die Kinder auf mich zukommen, mich vorbehaltlos akzeptieren. Nun habe ich vor einigen Tagen unterwegs (mal wieder) einfach eine Frau angeprochen, wie ich es öfter mache. Unverbindlich, unaufdringlich und freundlich, was mir bisher auch noch nie eine Abfuhr eingebracht hat. Dass diese Frau auch noch einen Kinderwagen dabei hatte, war reiner Zufall. So kamen wir also ins Gespräch und ich erzählte ihr, dass ich auf dem Weg in den Zoo bin. Sie antwortete, sie könnte eigentlich auch hingehen und schloss sich mir somit an. Bis zum Zoo haben wir uns sehr gut unterhalten, über uns, über Kinder allgemein und über die kleine Tochter der netten Frau, die im Kinderwagen war. Am Eingang zum Zoo trennten sich dann unsere Wege und ich sagte zu ihr, dass wir uns sicher wieder sehen werden. Und, ein paar Tage später liefen wir uns wieder über den Weg und freuten uns beide, dass wir uns schon wieder sahen und die Kleine war wieder ganz vergnügt im Kinderwagen. Wieder trennten sich unsere Wege und jetzt bin ich ganz hin und weg und muss viel an die Mutter und genauso viel an das eineinhalbjährige nette Kind dieser Frau denken, und dass ich sehr fest hoffe, dass ich beide bald wiedertreffe. Ich möchte sie dann einladen, zusammen mit ihrem Kind mit mir auf den Kinderspielplatz im Zoo oder im gegenüberliegenden botanischen Garten zu gehen, wovon sie mir schon kurz erzählt hat.
    Liebe Frauen mit Kindern, liebe Alexandra Widmer, es gibt die Männer, die eine Frau mit Kind(ern) suchen, und die sich auch im Klaren darüber sind, dass sie einfach nur ihren Teil dazu beitragen möchten, damit alle, die eine neue Verbindung hier in solch einem Fall eingehen, glücklich sein möchten und davon profitieren, dass man sich gegenseitig unterstützt und ergänzt. Das Kind sollte im Mittelpunkt stehen und ich habe gleich gesehen, dass die Mutter glaubt, dass ich jemand sein könnte, der bereit wäre, für ihr Kind sein Leben diesbezüglich anzupassen und umzustellen. Jetzt muss ich sie nur erst wieder treffen. Drückt mir hierzu bitte dazu die Daumen!

    Liebe Grüße

    Bernd

  • Hallo liebe Alexandra,

    ich verfolge diesen Blog schon seit einiger Zeit und es spiegelt sich hier das Alleinerziehenden-Leben in voller Bandbreite. Es gibt schöne und positive Berichte, die einem immer wieder ein wenig Hoffnung geben, dass es doch noch eine neue Liebe geben kann.

    Mein Mann hat sich vor einem Jahr von mir getrennt. Die beiden Kinder, im Grundschul- und Teenageralter leben bei mir. Der Vater nimmt das jüngere Kind alle 14 Tage zu sich, der Kontakt zum älteren Kind ist eher sporadisch. Somit habe ich wenigstens jedes zweite Wochenende mal etwas "Luft", ansonsten ist mit Beruf, Haushalt, Kinder alles durchgetaktet und bietet kaum freie Zeit für mich.

    Ja, da fragt man sich, wo und wann soll man jemand kennen lernen, zumal man mit knapp Ü50 nicht mehr wirklich flexibel und wagemutig und vielleicht auch nicht mehr als Frau und potentielle Partnerin wahrgenommen wird und schon gar nicht mit Kindern, die noch volle Aufmerksamkeit und Fürsorge brauchen. Man hat das Gefühl "die Zeit rennt weg". Insbesondere nagt natürlich auch das eigene Selbstwertgefühl, auf Grund der Gründe für die Trennung, stark an einem und man fühlt sich zum "alten Eisen" gehörend, was man dann wahrscheinlich auch ausstrahlt. Ich war immer sehr lebensfroh, vielseitig interessiert, offen und wenig kontaktscheu. Inzwischen merke ich aber, wie sehr ich mich zurückziehe und immer wieder befürchte, alleine und verbittert zurückzubleiben.

    Da finde ich mich ganz arg in den von dir genannten Gründen wieder. Wünsche und Träume habe ich, grade nach einer harmonischen und liebevollen Partnerschaft, auch die Kinder wünschen sich sehr eine, ich möchte es mal klassisch ausdrücken, heile Familie. Für sie wäre die Originalfamilie, das Idealziel. Das wird es jedoch nicht mehr geben und wie schwer wird es dann einen neuen Partner zu integrieren?

    Vielleicht ist es zum jetzigen Zeitpunkt, ein Jahr nach der Trennung, viel zu früh sich darüber Gedanken zu machen und vielleicht kommt es ja wie bei einigen hier, unverhofft zu einem neuen Glück. Ehrlich gesagt würde ich das mit Mitte 20 deutlich entspannter sehen. Aber die Hoffnung sollte man nie aufgeben.

    Liebe Grüße
    Martina

  • Liebe Alexandra
    Ich bin seit 3 Jahren vom Vater meiner beiden Söhne (6 und 8 Jahre) getrennt. Es war eine Bombe, die in mein Leben eingeschlagen hat, als ich herausfand, dass er mich bereits drei Jahre mit einer 16 Jahre jüngeren Frau betrogen hat. Ich habe da wirklich die dicke Post abgekriegt und war nahe an einer Erschöpfungsdepression oder wenn man so sagen möchte, an einem emotionalen Burnout. Viele verschiedene Dinge haben mir geholfen, dass ich heute wieder auf meinen Beinen stehe, Perspektiven habe und Vergangenes loslassen konnte.
    Nun zum Thema "Neue Partnerschaft".... Ich habe nicht gedacht, dass das so schwierig sein kann. Nicht, dass nicht irgendwo im "Männerwald" einer für mich stehen würde, davor hatte ich keine Angst. Ich habe aber festgestellt, dass ich selber es bin, die sich selber im Wege steht. Ich bin keine zwanzig mehr. Unbefangenheit, Risikobereitschaft und Kopflosigkeit sind nicht mehr so gross. Anfänglich habe ich mich nach ein paar Monaten schon bei einem Datingportal angemeldet, einige Männer gedatet, ohne grosse Vorstellungen und Erwartungen. Schon bald hatte ich näheren Kontakt mit einem Mann mit etwas grösseren Kindern im Teenager-Alter. Wir gaben uns gegenseitig die körperliche Leidenschaft und Zuneigung, die uns jahrelang gefehlt hatte und führten so immerhin eine 1,5 Jahre dauernde Beziehung. Dann und wann unternahmen wir auch etwas mit unseren Kindern, jedoch nur am Rande. Im Zentrum standen wir beide, das gesamte Umfeld, wurde einfach ausgeklammert. Und es kam der Punkt, wo wir sagen mussten: DA FEHLT NOCH WAS! Ich hatte das Gefühl, dass er nicht alles von mir wollte. Mein gesamtes Umfeld, meine Familie, meine Kinder und mein Alltag wurde einfach ausser acht gelassen. Ich schob die Schuld auf ihn und dachte: "Der will mich nicht als ganzer Mensch!" Mittlerweile weiss ich: ICH SELBER wollte und brauchte in diesem Moment nicht das gesamte Paket. Es wäre schlicht und einfach zuviel gewesen, jemand wieder vollständig in mein Leben zu lassen. Also habe ich entschieden: Diese Beziehung war für diesen Zeitraum in meinem Leben passend und gut so... Und ich habe ein weiteres Mal losgelassen....
    Zum ersten Mal fühlte ich mich alleine äusserst wohl. Single sein machte Spass. Ein tolles Gefühl, das ich sehr genossen habe, und auch noch weiterhin genossen hätte... Wäre da nicht ein Mensch in mein Leben getreten, der angefangen hat, mein Innerstes tief zu berühren. So tief, so feinfühlig, so geduldig und so aufrichtig, dass es mir fast den Atem nahm. Atemlos wie ich mich fühlte, stand ich ziemlich fest auf meine Bremse, ich bekam Angst. Ich wies ihn zurück - er ging ein Stück zurück, aber blieb. Ich erzählte ihm von meinen Ängsten - er hörte zu und sagte, dass er warte. Er liess mich meine kleinen Schritte machen, erwartete aber keine grosse.
    Ich wollte davonrennen... Doch da habe ich genau hingeschaut und mich gefragt: Vor was ich denn wirklich davonrennen müsste? Und ich hatte darauf keine Antwort, da es keinen Grund gibt. Ja, ich muss lernen, einen Mensch wieder in mein Leben zu lassen, und zwar vollständig. Ich muss meinen Alltag öffnen, sonst hat jemand anderer kein Platz. Freundeskreis, Familie, Kinder, Haus, Garten, Interessen... das Nest war 17 Jahre von meinem Ex-Mann besetzt, soll hier wirklich jemand anderer Platz nehmen? An meiner Seite? Es braucht verdammt viel Mut und es fehlt mir an Gelassenheit. Ich habe mich aber entschieden, diesem neuen Menschen seinen Raum zu geben. Auch wenn es immer nur ein Stückchen mehr ist, auch wenn es Geduld und Zeit braucht. Ich bin zutiefst berührt, dass mein Gegenüber in mich vertraut und mir diese Zeit gibt und diese Geduld aufbringen möchte.
    Glücklichsein ist eine Entscheidung. Ich habe mich dafür entschieden.
    Liebe Grüsse
    Claudia

  • Hallo Alexandra,
    ich, Anfang 30, hab einen 9jährigen Sohnemann und hab mich von seinem Papa getrennt, als er 6 Monate alt war, er hatte mich enttäuscht. Damals, mit Mitte 20, ahnte ich nicht, welche Durststrecke, einmal rein beziehungstechnisch betrachtet, da auf mich zukommen würde... der Kommentar von Blume12 spricht auch mir aus der Seele, "verwelkte Blume" trifft es ziemlich gut.
    Auch wenn das Scheitern der Beziehung zum Papa meines Sohnes mich sehr getroffen hat, hab ich damals meinen Traum nicht aufgegeben, dass ich doch nochmal die große Liebe treffe, die dann für immer hält.
    Denkste... So im Schnitt alle 10 Monate lerne ich jemand kennen, mit dem ich öfter ausgehe, mit dem Gedanken im Hinterkopf "Jetzt gib ihm und dir eine Chance, sonst bist du immer noch auf der Suche, wenn dein Sohn schon um die Häuser zieht!" Aber der richtige - von beiden Seiten - der ist einfach und einfach nicht dabei und ich hab's schön langsam satt... die Mädels in meinem Alter, die nach dem Essen beim Italiener noch in die Bar ziehen, sind immer dünner gesät, da gebunden/schwanger/... aber zum Kennenlernen müsste man halt "unter die Leute". Außerdem ist mein Kleiner besonders abends, und ganz besonders wenn er merkt, dass die Mama ausgehen will, recht anhänglich. Aufpasser/innen zu finden wär nicht das Problem, meine Familie ist groß und jeder würde zu gern auf meinen Sohn aufpassen, wenn ich denn endlich einmal einen Mann an Land ziehen würde. Manchmal denk ich mir echt, das ist nicht mehr normal und ich bleib übrig.
    Keine Ahnung woran es liegt, ich bin nicht unattraktiver als die anderen, hab Studium und Beruf, bin lustig - wobei mir manchmal schon das Lachen vergeht... nach einem langem Tag im Büro, wenn abends aufkommt, dass noch 3 Seiten Schulaufgaben bis zum nächsten Tag gemacht werden müssen, kein einziges frisches Handtuch mehr auffindbar ist und ich mich nach nichts mehr sehne als einer Stimme, die sagt "Komm, leg die Füße hoch, lass mich mal machen"... und nach dem Mann dazu... über solche Momente haben mir die guten Ratschläge aus deinem neuen Buch schon öfters hinweggeholfen und dafür möchte ich dir danken, liebe Alexandra!

    liebe Grüße
    Maria

  • Liebe Alexandra,
    danke für Deine Offenheit und Dein "Geständnis". Obwohl ich finde, da gibt es gar nichts zu gestehen- Du hast es doch verdient, glücklich und verliebt zu sein!
    Ich habe mich schon ein halbes Jahr nach der Trennung auf eine neue, für mich zu diesem Zeitpunkt auch unerhoffte (Wochenend)-Beziehung eingelassen, in der ich nun seit fast 5 Jahren lebe.
    Und ja, es gibt dadurch neue Hürden zu überwinden, man macht sich wieder verletzlich, muss wieder Kompromisse eingehen, ich habe noch weniger Zeit für mich allein und: Ich bin und bleibe alleinerziehend.
    Aber da ist eben auch jemand, mit dem ich die schönen Momente im Leben teile, an den ich mich mal anlehnen kann, der sich für mich interessiert. Diese Beziehung läuft ganz anders als die erste; wir teilen nicht unsere komplettes Leben miteinander. Das hat einen unglaublichen Vorteil: An Wochenenden, die meine Tochter beim Papa verbringt, sind wir "nur" Paar und können tun oder lassen, wonach uns der Sinn steht. Welche Eltern in "normalen" Familien mit Kindern unter 18 Jahren haben das schon??
    Trotzdem kann ich die 14 Hinderungs-Gründe sehr gut nachvollziehen; auch mich holt der eine oder andere Gedanke daraus immer wieder mal ein und teilweise sind sie ja auch wirklich berechtigt. Schwierig wird es, wenn das Herz sich schon gern einlassen möchte; der Kopf dem aber mit solchen Gründen im Weg steht.
    Sind die Gründe auch ehrlich im Herzen verankert, haben sie wohl ihren tieferen Sinn und dienen wirklich zu unserem Schutz.
    Auch ich habe immer wieder Angst, nochmal so verletzt und enttäuscht zu werden. Nur, wie ist das denn mit unseren Kindern? Besteht nicht auch da die Gefahr, dass sie uns, wenn sie erwachsen sind, mal tief verletzen und enttäuschen? Manche Kinder brechen irgendwann einfach so den Kontakt zu ihren Eltern ab, alles mögliche kann passieren: Hören wir deshalb heute schon auf, sie zu lieben oder lassen wir uns nicht auf sie ein, um uns selbst zu schützen?
    Nein, wir gehen das Risiko ein.
    Schwimmen können bedeutet nicht, nie unterzugehen, sondern immer wieder zum Luftholen hochzukommen.
    Alles Liebe für dich, und danke für starkundalleinerziehend!
    Tina

  • Liebe Alexandra,
    zu diesem Thema möchte ich gerne meine Erfahrung mitteilen.
    Ich bin seit neun Jahren alleinerziehend. Nach der Trennung vom Kindesvater habe ich ein paar Jahre lang immer wieder verschiedene Anläufe versucht, mich wieder auf Beziehungen einzulassen - diese Versuche sind hässlich gescheitert.
    Erst als ich mich mit meinen eigenen Glaubenssätzen auseinandergesetzt habe (den einen oder anderen erkenne ich in deinem Text partnersuche wasserburg am inn wieder), konnte ich ausmachen, was für mich wichtig in einer neuen Beziehung wäre und damit auch Frieden schliessen, dass ich eben keinen Partner habe.
    Ich habe für mich entschieden, dass ich meine Kraft und Energie für mich und mein Kind brauche. Und vor allem habe ich angefangen mein Leben nach meinen Vorstellungen und Wünschen zu leben und alles zu tun, was mir gut tut und was ich "schon immer machen wollte", wie z.B. Wellenreiten lernen, weniger arbeiten und dafür mehr Kunst machen, mehr Zeit mit meinem Sohn verbringen... egal was andere Menschen dazu gedacht oder gesagt haben. Kurzum: das Leben geniessen, Dankbar sein für alles, was ich habe und dem Leben Vertrauen, dass alles zum richtigen Zeitpunkt kommt und mein Glück nicht davon abhängig zu machen, ob ein Mann in meinem Leben ist oder nicht.
    Seit vielen Jahre lebe ich wirklich glücklich in meinem Leben und habe aufgehört unglücklich zu sein über Dinge, die ich nicht habe.

    Vor eineinhalb Jahren tauchte ein Mann auf - welch ein Schreck!
    Ich stand vor einem idiotischen Dilemma: ich mag mein Leben so wie es ist! Bloss nichts ändern! Wie soll das gehen?! Ich habe doch keine Zeit für einen weiteren Menschen!!! :-D
    Allerdings wären doch Schokostreusel auf der Kirsche auf dem Sahnehäubchen auch schön... Also neues Abenteuer. Einlassen, Vertrauen gewinnen, die Dinge gelassen, unaufgeregt und vor allem: LANGSAM wachsen lassen!
    Es hat ein dreiviertel Jahr gedauert, bis wie offiziell ein Paar waren und ich auch mein Freund mit meinem Sohn bekannt gemacht habe. Meine wichtigste Maxime war: ich muss mich wohl und sicher fühlen und dann erst kann ich mein Sohn mit dazu nehmen. Nichts überstürzen.
    Auch: es ist eine neue Art von Beziehung, eine, die ich so noch nie geführt habe. Ich brauche sehr viel Raum für mich und dementsprechend muss mein Partner das aushalten bzw selbsständig genug sein, um sich nicht "vernachlässigt" zu fühlen.
    Ich wollte kein "Ersatz-" oder "Stiefvater" für mein Kind. Wenn da eine Beziehung entsteht, dann werden die Beiden diese auch für sich definieren müssen.
    Bisher läuft alles sehr gut und das Leben hat mir wieder gezeigt, dass man nie wissen kann, was passieren wird... und trotz aller Liebe und Dankbarkeit für die schönen Momente mit diesem Mann: falls das vorbei sein sollte, steht mein Leben immer noch unberührt da.

    Für mich sind mein fester Stand in meinem Leben, Erwartungen beiseite lassen und schauen was wirklich da ist, geniessen und Zeit lassen das "Rezept", mich auf das neue Abenteuer einzulassen. :-)

    Herzliche Grüße, V.


Selbstheilung und Alternativmedizin Figur: Essen - Genuss oder Frust? Die Welt wird weiblich Brauchen wir eine neue Frauenbewegung? Gesellschaftliche Initiativen Was bringt Sie aus der Fassung? Letzte Gehe zu Seite: Ergebnis 1 bis 10 von WIE lernt man eigentlich wie einen neuen partner kennenlernen Partner wie einen neuen partner kennenlernen Themen-Optionen Druckbare Version zeigen Thema durchsuchen.

Hallo, ich lese hier schon einige Zeit still mit und frage mich - mal direkt an den Namen des Forums angelehnt- WIE lernt man eigentlich heute jemand kennen? Ich bin auch in Deinem Alter und habe in den letzten Jahren meist im Netz gesucht. Ich denke auch manchmal: Ganz, ganz schwierig irgendwie. Kann insofern Dein Post nachvollziehen, deshalb diese Zeilen! Du kannst niemals alle mit Deinem Tun begeistern. Am wichtigsten finde ich, nicht in erster Linie neuen Partner zu suchen, sondern einfach nette neue Menschen, mit denen man was anfangen kann.

Wer sagt denn, dass man da keinen netten Mann kennenlernen kann? Es gehen doch nicht nur Aufreisser zum Tanzen?? Find ich ein komisches Vorurteil. Und alles was man im RL macht ist jeder SB vorzuziehen. Da sind oft die gleichen Menschen. Berechtigungen Neue Themen erstellen: Es ist jetzt


Promovierte Historikerin, wurde an der Henri-Nannen-Journalistenschule ausgebildet und arbeitete danach zehn Jahre lang als freie Wissenschaftsjournalistin, u.

Nachdem sie wie einen neuen partner kennenlernen erste Mal telefoniert hatten, konnte sie nicht mehr schlafen. Nach dem ersten Treffen wusste sie, dass sie ihn heiraten wollte.

Beim Wiedersehen machte er ihr einen Antrag. Sie fand ihn "herrlich bekloppt", tippte eine Nachricht, er mochte das Foto auf ihrem Profil. Von "Gelegenheitsstrukturen" ist da die Rede, vom "Partnermarkt" und von "sozialstrukturellen Voraussetzungen". Denn auch die spielt nach Regeln. Das liegt nicht nur daran, dass Fernbeziehungen vielen einfach zu anstrengend sind. Wahrscheinlich zieht ein zweiter heimlicher Kuppler die Strippen: Und bittet man wie einen neuen partner kennenlernen einander unbekannte Menschen, sich zwei Minuten lang tief in die Augen zu blicken, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sich beide attraktiver finden.

Oder haben Sie einen anderen Browser? Hier finden Sie mehr Informationen. Nachrichten Panorama Liebe Beziehungen: Partnersuche hat selten mit Zufall zu tun. Spiele, und du wirst finden 2. Jedes dritte Paar trifft sich im Freundes- und Bekanntenkreis 3. Also, ich habe in Dublin gelebt und meine Frau in Berlin.

Zitat von mitch72 Also, ich wie einen neuen partner kennenlernen in Dublin gelebt und meine Frau in Berlin. Wir sind verkuppelt worden! Und als ich fragte, ob sie mich wieder sehen wolle - und wann, antwortete sie: Seitdem sind wir unzertrennlich.

Der Hund brummt oder bellt, sie schreit entsetzt "Igitt" etc Ihr Kommentar zum Thema. So wollen wir debattieren. Die Homepage wurde aktualisiert. Bitte deaktivieren Sie Ihren Adblocker!


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Es gibt immer mehr Singles, also Menschen, die dauerhaft ohne festen Partner leben. Viele tun dies phasenweise ganz bewusst und können ihr Single-Dasein auch genießen, andere hingegen sehnen sich durchaus nach einer Beziehung. Doch stellt es sich oft als gar nicht so einfach heraus, tatsächlich einen neuen Partner zu finden.

Hier haben wir fünf Tipps für dich zusammengestellt, die die Partnersuche zum einen erleichtern, zum anderen aber auch sogar erst möglich machen.

Tipp 1: Löse dich von der Vergangenheit

Bei vielen Menschen haben vergangene Beziehungen Verletzungen und Narben hinterlassen. Wenn diese noch schmerzhaft aktiv sind, ist es sehr schwer, sich wirklich auf einen neuen Partner einzulassen.

Solange du einen früheren Partner noch lieben oder solange du noch wütend bist o.ä., bleibt nur wenig Raum, um Gefühle für jemand anderen zu entwickeln.

Manch eine/r will sich zwar gerne mit einer neuen Partnerschaft über die gerade beendete Beziehung hinwegtrösten, aber genau das geht häufig schief. Wir müssen frei sein, wenn wir wirklich eine neue Beziehung aufbauen wollen.

Erfahrungsgemäß braucht es einfach eine gewisse Zeit, bis man über eine zerbrochene Liebe hinwegkommt. Nimm diese Zeit und lasse auch ausdrücklich Trauer zu.

Auf diese Weise kannst du dich Schritt für Schritt von dem Verlust lösen, um offen und bereit für eine neue Liebe zu werden.

Wenn du das nicht allein tun willst, kannst du einmal überlegen, dich mit anderen Menschen auszutauschen, die ebenfalls gerade eine beendete Beziehung verarbeiten müssen. In den meisten großen Städten gibt es Selbsthilfegruppen und auch im Internet kannst du Foren dazu finden. Ggf. lade einfach selbst zu einem Treffen oder einem Email-Austausch ein.

Tipp 2: Gib dem Schicksal eine Chance

Wenn du jemanden kennenlernen willst, musst du dich unter Menschen begeben. Wer nur zu Hause sitzt oder sich im immer gleichen Freundeskreis bewegt, hat natürlich kaum Chancen, eine neue Liebe zu finden.

Gut eignen sich Treffpunkte mit Menschen, mit denen du etwas verbindest, also z.B. Vereine, in denen ein Hobby oder Anliegen gepflegt wird, das auch dir wichtig ist o.ä.

Schau dich aber auch einfach mal überall dort um, wo du eh normalerweise bist: auf der Arbeit, in der Volkshochschule, auf dem Marktplatz etc.

In vielen Städten gibt es auch ausdrückliche Single-Partys – auch hier kann ein Besuch lohnen.

Auch Kontaktanzeigen können eine sehr gute Möglichkeit sein, andere Menschen kennen zu lernen. Diese Art der Partnersuche findet immer mehr Akzeptanz, denn hier kommen Suchende viel direkter zusammen, als in Gruppen, wo keiner vom anderen weiß, ob derjenige liiert ist oder nicht. Je nachdem, was dir mehr liegt, kannst du auf die Anzeigen anderer antworten oder du gibst selbst eine auf.

Beachte dabei, Anzeigen immer dort zu schalten oder zu lesen, wo du auch zur Zielgruppe gehörst – wenn du selbst eher anspruchsvoll-intellektuell bist, solltest du in solchen Zeitungen oder Magazinen inserieren, wenn du sportlich-aktiv bist, bietet es sich an, in entsprechenden Magazinen zu suchen.

Auch regionale Anzeigenblätter bieten Partnerschaftsanzeigen, wodurch der Vorteil entsteht, hier Menschen kennen zu lernen, die auch in der Nähe wohnen.

Außerdem lohnt sich die Suche im Internet. Darüber kannst du dich hier schlau machen: .

Sowohl bei dem Texten von Anzeigen als auch beim Lesen solltest du möglichst realistisch bleiben. Natürlich möchte sich jede/r von seiner besten Seite präsentieren, aber es macht wenig Sinn, etwas vorzutäuschen, was du nicht halten kannst und du kannst davon ausgehen, dass Anzeigen, die “zu perfekt” klingen, sicher nicht in allen Punkten der Wahrheit entsprechen. Schreibe und wähle also Anzeigen, die vor allem sympathisch wirken.

Tipp 3: Suche keinen perfekten Partner

Häufig gehen Menschen mit einer Idealvorstellung in die Partnersuche.

Sie haben ganz konkrete Vorstellungen vom Aussehen, vom Charakter, von den Interessen, von den Einstellungen usw. Mit einem so hohen Anspruch ist es allerdings nicht so einfach, jemanden zu finden, der all dem wirklich entsprechen kann.

Mache dir klar: Je fester du in deinen Erwartungen bist, desto mehr engst du die Chancen ein, tatsächlich einen Partner zu finden. Du sortierst ja auf diese Weise schon im Vorfeld den größten Teil aus – und das ohne zu wissen, ob da nicht vielleicht doch genau Ihr Traumpartner bei wäre.

Hier gilt es, sich klar darüber zu werden, was tatsächlich Punkte sind, die für einen unerlässlich sind. Alle anderen Erwartungen solltest du möglichst loslassen.

Öffne dich lieber für die Vorschläge, die dir das Leben macht – schon so mancher Idealpartner hatte letztlich eine gänzlich andere Haarfarbe oder Körpergröße oder gehörte einem Beruf an, an den man nie gedacht hätte.

Tipp 4: Nicht zu sehr wollen

Es ist natürlich verständlich, dass die Sehnsucht nach einem Partner immer größer wird, je mehr man sucht.

Leider zeigt sich aber immer wieder, dass ein zu starkes “Wollen” bei der Partnersuche eher hinderlich ist.

So hart das vielleicht klingen mag: Die wenigsten Menschen finden Bedürftigkeit attraktiv. Und genau das strahlen wir aus, wenn wir zu sehr auf Partnersuche gehen.

Ein spannendes Phänomen zeigt sich oft bei Leuten, die irgendwann beschließen, allein zu bleiben: ganz plötzlich taucht ein Partner im Leben auf.

Die Erklärung liegt auf der Hand: Durch die Entscheidung konnte man loslassen, wird dadurch selbstständiger und auch selbstbewusster und genau das ist wiederum attraktiv für andere.

Wer also merkt, dass er regelrecht fixiert darauf ist, endlich wieder einen Partner zu finden, kann genau hier ansetzen:

  • Finde andere Lebensinhalte als eine Partnerschaft. Wer eine Aufgabe hat, Hobbys oder andere Tätigkeiten, die ihm/ihr wichtig sind, klammert sich nicht so sehr daran, einen Partner zu finden.
  • Sorge zwar für Gelegenheiten, potentielle Partner zu treffen, aber pushe die Sache nicht zu sehr. Du kannst es nicht erzwingen, einen Partner zu finden – es ist wichtig, das zu verinnerlichen.
  • Sage dir, dass du dich freuen würdest, wenn du dein Leben mit jemandem teilen könnest, dass es aber auch ok ist, wenn du noch ein Weilchen allein bleibst.
  • Suche dir ggf. professionelle Hilfe für die Bearbeitung dieses Themas. Wenn du am Alleinsein regelrecht verzweifelst, steht es an, das zu bearbeiten – nur schafft man das nicht immer allein.

Tipp 5: Lerne, dich selbst anzunehmen

Tipp 5 hängt unmittelbar mit Tipp 4 zusammen. Er mag vielleicht der schwierigste von allen sein, gerade weil er zunächst nicht ganz einleuchten will.

Wie sollte es mir dabei helfen, einen Partner zu finden, wenn ich mich selbst annehme? Ganz einfach: Selbstsichere und selbstbewusste Menschen, die “ja” zu sich sagen können, sind Menschen mit einer starken Ausstrahlung. Und das ist attraktiv.

Die meisten sind von Personen fasziniert, die ihr Leben im Griff haben. Wer sich selbst nicht annehmen kann, wer von Selbstzweifeln zerfressen ist, strahlt genau das nach außen aus – etwas, was andere eher abschreckt.

Wenn du also daran arbeitest, “ja” zu dir selbst sagen zu können, wenn du dafür sorgst, zufrieden und aktiv zu leben – eben ggf. auch allein – wird es sehr viel wahrscheinlicher, dass du damit die Aufmerksamkeit anderer bekommst. Das ist übrigens auch das zentrale Leitziel unseres

Tu also möglichst viel für dich selbst:

  • Behandele dich wie eine/n gute/n Freund/in.
  • Rede mir dir selbst liebevoll und mache dir Mut.
  • Sorge für kleine und große Erfolgserlebnisse – lerne also ruhig mal was Neues oder schau dich nach einem besseren Job um, falls du in deinem nicht wirklich zufrieden bist.
  • Tue etwas für deine Gesundheit und körperliche Fitness.
  • Genieße dich selbst und das Leben – eben auch ohne Partner!

Damit es dir im Alltag leichter fällt, die Tipps auch umzusetzen, haben wir hier ein paar Inspirations-Kärtchen zum Thema für dich. Du kannst einfach ab und an eine Karte ziehen. Oder wenn du magst, sie auch zu einer intensiven Reflexion alle auf einmal nutzen.

Inspirations-Kärtchen Partnersuche

Literaturtipps

Forum zum Thema

 

 

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3 Comments

Zahra Doejune 2, 2017
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